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Das Wesen der Geschichte ist die Wandlung
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Seit 20 Jahren organisiert die Zürcher Vereinigung zur Begleitung Schwerkranker (ZVBS) Hilfe für Schwerkranke, Sterbende und pflegende Angehörige.
Stadtarzt Albert Wettstein ist Gründungsmitglied der ZVBS und noch immer als Beisitzer im Vorstand dabei. Kurz nach seinem Amtsantritt als Chefarzt des Stadtärztlichen Dienstes hörte er damals, vor 20 Jahren im Kongresshaus, einen Vortrag der weltberühmten Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. Bald fand sich damals eine Gruppe von Fachpersonen (Seelsorgern, Pflegefachpersonen, Ärzte) zusammen, die sich daran machten, Kübler-Ross’ Gedanken umzusetzen. Ihr Ziel: Eine Freiwilligenorganisation für die Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden in ihrem eigenen Haushalt aufzubauen. Die ZVBS entstand als konfessionell und politisch unabhängige Vereinigung. In den 20 Jahren, die seitdem vergangen sind, entwickelte sich die Vereins- zur Erfolgsgeschichte. «Die neuen Ideen von damals sind mittlerweile allgemein anerkannt von Politik und anderen Institutionen» sagt Wettstein. Mittlerweilen arbeiten viele Spitäler, unter anderem auch das Stadtspital Triemli, bei der Sterbebegleitung mit Laien und freiwilligen Helfern zusammen. Begleitende Pflege und schmerzlindernde Behandlung haben sich an vielen Orten durchgesetzt. Und noch nie sei es vorgekommen, sagt Wettstein, dass einer der freiwilligen Helfer mit seiner Aufgabe überfordert gewesen und an Grenzen gestossen sei.
Peter Weiss
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